Gesunde Ernährung im Alltag

veröffentlicht am 25. November 2011

gesund-ernaehren-mit-heilpflanzenDie Vielseitigkeit von Heilkräutern und Gewürzen ist immer noch relativ unbekannt. Manche schätzen sie nur wegen der aromatischen Note, die zusätzliche heilende Wirkung wird jedoch selten genutzt. Dabei wurden Heilpflanzen und Gewürze bereits vor Tausenden von Jahren in Ägypten, China und Indien vielfach als Medizin verwendet. Heute belegen zahlreiche medizinische Studien die Wirksamkeit der natürlichen Inhaltsstoffe. Grund genug sich für diese einzigartigen Pflanzen zu interessieren und Heilkräuter Stück für Stück in die eigene Ernährung zu integrieren.

Bekannt ist der Baldrian in erster Linie aufgrund seiner beruhigenden Eigenschaften. Gerade bei Schlafstörungen oder Unruhezuständen, kann eine Tasse Baldriantee vor dem Einschlafen diese Probleme schnell beseitigen. Auch bei Prüfungsängsten kann ein Baldrianpräparat helfen. Im zeitigen Frühjahr geerntet sind Blätter dieser Pflanze zudem eine lecker schmeckende Zugabe zu einem frischen Salat.

Thymian gehört zu den favorisierten Medikamenten bei allen Atemwegsbeschwerden wie Asthma, Bronchitis und grippalen Infekten. Seine ätherischen Öle werden vielfach für Inhalate und Erkältungsbäder eingesetzt, da sie eine schleim- und krampflösende Wirkung haben. Außerdem hemmt er das Wachstum von schädlichen Bakterien und zeigt stark antibiotische Eigenschaften. Er wird bei den folgenden Erkrankungen eingesetzt: Asthma, Blutarmut, Bronchitis, Darmentzündungen, grippalen Infekten, Keuchhusten, Mandelentzündung, Rachenentzündungen und Verdauungsstörungen.

In der Küche wird er als Gewürz sparsam dosiert, um den Speisen keine zu ätherische Note zu verleihen. Besonders pikant schmeckt er zu Lammbraten, Kartoffel-, Tomaten- und Bohnengerichten.

Auf der Welt gibt es insgesamt 900 Salbeiarten, die meist im Mittelmeerraum vorkommen. In Deutschland wird vor allem der Gartensalbei angeboten. Salbei gehört wie der Thymian zu den Pflanzen mit ätherischen Ölen. Diese ätherischen Öle können die Wärmeregulation des Körpers beeinflussen und damit die Schweißabsonderung hemmen. Außerdem wirken sie entzündungshemmend, antiseptisch und auch durchblutungsfördernd. Salbeipräparate, Salbeiblätter Extrakt und Tees werden vielfach zur Vorbeugung und Heilung von Blähungen, Darmentzündungen, Durchfall, grippalen Infekten, Halsentzündungen, Magenentzündungen, vermehrter Schweißbildung und Rachenentzündungen eingesetzt.

In der Küche gelingt das neutralisieren zu süß geratener Desserts oder das aromatische Würzen sämtlicher Fleischgerichte. Aber auch hier gilt immer das sparsame Würzen, um Speisen nicht mit dem starken Salbeigeschmack völlig zu überdecken.

In Honig eingelegte Salbeiblätter geben ihre ätherischen Öle frei und machen die süße Leckerei zu einer hilfreichen Hustenmedizin.

Foto: Dot.ti / photocase.com

Jetzt bewerten: 
Gesunde Ernährung im Alltag
0 Stimmen, 0.00 Schnitt

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben