Abnehmen lohnt sich – in mehrfacher Hinsicht

veröffentlicht am 10. Oktober 2012

Klar werden die weitaus meisten Beweggründe, warum man abnehmen möchte, unmittelbar an der äußeren Veränderung die man anstrebt geknüpft. Man möchte eine gute Figur machen, in seine Lieblingsröcke oder –hosen passen, sich einfach wohlfühlen.

Zunehmend aber liegt die Motivation beim Abnehmen im gesundheitlichen Sektor, wenn also der Onkel Doktor es angeordnet hat. Dies ist dann der Fall, wenn das Übergewicht eine gewisse Schwelle überschreitet und einen unmittelbaren Risikofaktor für unsere Gesundheit darstellt! Neben den Herzkreislauferkrankungen und Diabetes gibt es noch eine Reihe an weiteren, nicht minder schlimmen Erkrankungen, die mit dem Übergewicht in Verbindung gebracht werden, z.B. Arthrose oder aber auch Krebs!

Ein stark übergewichtiger Mensch belastet mit jeder Bewegung seinen Herzmuskel stärker, als ein schlanker Mensch. Hinzu gesellt sich der Fakt, dass die Cholesterinwerte bei stark Übergewichtigen zumeist höher ausfallen, dies kann zu Arteriosklerose und Bluthochdruck führen. Desweiteren erkranken Menschen mit Übergewicht häufiger an Zuckerkrankheit, dem Diabetes Typ 2. Diabetes wiederum führt nicht selten zur Arterienverkalkung und diese wiederum erhöht das Risiko einen Herzinfarkt oder aber Schlaganfall zu erleiden – ein Teufelskreislauf also.

Übergewicht erhöht das Krebsrisiko!

Während die o.ä. Folgeerkrankungen des Übergewichts bereits alles andere als angenehm sind, gesellt sich erschreckenderweise eine neuere Erkenntnis der Medizin. So hat Übergewicht in zahlreichen Untersuchungen die Entstehung von Krebs gefördert!

Einer recht aktuellen, britischen Studie zufolge, konnte an 6300 Teilnehmerinnen gezeigt werden, dass das Übergewicht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöht. Hier betrifft es die hormonell bedingte Krebserkrankung. Zu begründen ist dies mit dem Östrogen- und Progesteronspiegel, die ansteigen, wenn sich in den angelegten Fettpolstern Sexualhormone bilden, was zumeist Frauen in den Wechseljahren betrifft. Zu den weiteren Risikofaktoren, die die Studie offenbarte, zählte der Alkoholkonsum und Nikotin. Diese konnte der Risikofaktor „Übergewicht“ jedoch auf die Folgeplätze verweisen.

Klug essen und sich bewegen als Lösung

Guter Rat ist teuer und es gibt wahrscheinlich mehr unterschiedliche Ratschläge und Tipps für´s Abnehmen, als es Abnehmwillige gibt. Wer es ernst meint, sollte natürlich auf eine kalorienreduzierte, gesunde Mischkost setzen und hier durchaus auf den Glykämischen Index achten. Aber auch der Sättigungsindex spielt eine entscheidende Rolle, da wir schließlich die Kalorien reduzieren und dies nur dann langfristig klappen kann, wenn wir trotzdem satt sind!

Zu den besten Sattmachern zählen z.B. Haferflocken zum Frühstück, magerer Fisch mit Kartoffeln zum Mittagessen und Orangen, Äpfel, Weintrauben und Bananen als Zwischensnack.

Foto: dreimirk30/pixelio.de

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