Höherer Energiebedarf: Dank Muskeln genüsslich Schlemmen

veröffentlicht am 11. Oktober 2011

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Ist der Entschluss erst einmal gefasst, den überflüssigen Pfunden endgültig den Kampf anzusagen, werden in nächster Instanz die zwar leidlichen, aber häufig doch so süßen Rituale und Gewohnheiten zum aktuellen Feindbild erklärt.

Statt der Tafel Vollmilchschokolade wird am Büroarbeitsplatz nur noch Studentenfutter und Trockenobst geknabbert. Nach einem anstrengenden Arbeitstag wird die Belohnungspizza zum Krimi vor dem Fernseher gegen den Salat ohne Dressing eingetauscht. Und nur um nicht mehr an der Auslegeware des Lieblingsbäckers vorbei zu müssen, wird sogar ein Umweg durch die halbe Stadt in Kauf genommen. Spätestens jedoch wenn die Motivation, sich an seinen neuen Ernährungsplan zu halten, einmal schwächeln sollte oder anderweitige Ereignisse des Lebens einen komplett aus der Bahn werfen, ist der Lieblingsbäcker die erste Anlaufstelle. Getreu dem Motto: „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ wird dann nicht nur ein kleines Stück Rühr- oder Fruchtkuchen anvisiert, sondern die halbe Theke von Pfannkuchen bis Donauwelle mitgenommen.

Ebbt die stimmungsaufhellende Wirkung von Schokolade und Co. erst einmal ab, kommt schnell das schlechte Gewissen. Anstatt, die Attacke außer der Reihe zu akzeptieren und dort anzuknüpfen, wo zuvor aufgehört wurde, beginnt die Selbstgeißelung. Schuldgefühle, vermeintliche Disziplinlosigkeit und die erschütternde Annahme, ewig als Moppel verdammt zu sein, führen häufig dazu, den einmal gefassten Entschluss in Frage zu stellen oder gänzlich das Projekt „Bewusste Lebensweise“ auf unbestimmte Zeit ad acta zu legen.

So sinnvoll es auch ist, seine Gewohnheiten zu durchforsten und im Sinne einer bewussten Nahrungsumstellung zu durchbrechen, so unsinnig ist es Verzicht zu üben. Jeder dem es schwer fällt, von lieb gewonnenen Gewohnheit abzulassen, der im Kreise von Freunden leidet, wenn alle anderen ein Steak essen und er im Salat rumstochert, sollte gezielt auch an dem Aufbau von Muskelmasse arbeiten. Selbstverständlich ist das Entstauben des Fahrrads praktisch schon der zweite Schritt nach dem Kühlschrank ausmisten. Zu jeder Ernährungsumstellung gehört auch das Einplanen von Bewegung. Schließlich werden, nachdem der Kohlehydratspeicher aufgebraucht wurde, bereits ab 30 Minuten Bewegung die unliebsamen Fettreserven angegriffen. Darüber hinaus sollten aber auch Trainingseinheiten in den Alltag integriert werden, die gezielt spezielle Muskelgruppen aufbauen und stärken.

Der Vorteil von mehr Muskelmasse liegt klar auf der Hand. Muskeln haben per se einen hohen Energiebedarf. Werden spezielle Muskelgruppen z.B. innerhalb eines Aufbau-Workouts trainiert, erhalten die Muskeln einen Wachstumsimpuls. Da die Muskeln nun wachsen wollen, verbrauchen sie sogar noch Energie, selbst wenn das Training schon lange beendet wurde. Laut dem Blog http://www.fitness-und-workout.de/, gibt es eine Vielzahl von Trainingsmethoden und schnell und dennoch gesung Muskeln aufbauen zu können. Intensives Krafttraining sollte jedoch nur in drei bis maximal zwei Tagesabständen absolviert werden, da Muskeln eben vor allem Ruhe brauchen um zu wachsen. Somit erhöht sich praktisch im Schlaf der Grundbedarf an Energie, sodass auch die Naschkatzen unter uns in Zukunft weiter genüsslich und vor allem ohne schlechtes Gewissen schlemmen dürfen.

Foto: Nadine Platzek / photocase.com

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Ein Kommentar zu “Höherer Energiebedarf: Dank Muskeln genüsslich Schlemmen”

  1. Paul Kliksam 17. Oktober 2011 um 05:45

    Isoliertestes Training (wie beispielsweise in einem Fitness STudio), das spezielle Muskelgruppen aufbaut ist für uns Menschen in der heutigen Zeit nicht mehr alltagsgemäß.

    Das baut gezielt und gut geplant den ein oder anderen Muskel auf. Was wir Menschen heute aber schaffen müssen, ist möglichst viel Energie in der kurzen, verfügbaren Zeit verbrauchen. Und das funktioniert nur mit komplexen Übungen in ein funktionelles Training eingewickelt.

    Viele Grüsse, Paul

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