Ernährungsform Trennkost: Was steckt dahinter?

veröffentlicht am 14. Februar 2013

Ernährungskonzepte (Diäten) die eine Gewichtsabnahme zur Folge haben sollen, gibt es in großer Zahl. Viele davon haben kurzfristig den gewünschten Effekt, aber sie sind selten auf eine langfristige Ernährungsumstellung ausgelegt. So kommt es leicht dazu, dass eine Diät entweder abgebrochen oder im Nachhinein durch das Fallen in alte Muster wieder zugenommen wird.

Die Trennkost hingegen kann als Diät eingesetzt werden, aber auch lebenslänglich durchgeführt werden. Sie verzichtet komplett auf besondere kalorienreduzierte Lebensmittel (z. B. Light-Produkte) und verbietet keinerlei Nahrungsmittel. Es kommt lediglich auf die richtige Zusammenstellung der Mahlzeit an.

Das Trennkost-Prinzip: Jedes Nahrungsmittel gehört in eine Gruppe

Bei der Trennkost werden alle Nahrungsmittel des täglichen Lebens in eine Gruppe eingegliedert. So gibt es die Eiweißgruppe, die Kohlenhydrategruppe und die neutrale Gruppe. Wer nach dem Trennkostprinzip leben will, kommt an der wichtigsten Regel nicht vorbei: Lebensmittel aus der Eiweißgruppe dürfen innerhalb einer Mahlzeit nicht mit einem Produkt aus der Kohlenhydrategruppe kombiniert werden. Die neutrale Gruppe hingegen passt zu den beiden anderen Gruppen.
Vereinfacht gesagt: Fisch und Fleisch darf nicht mit Reis oder Nudeln serviert werden. Als Beilage sollte daher ausschließlich Gemüse und/oder Salat gewählt werden.

Überblick über die Trennkostgruppen

Eiweißgruppe: gegarte Fisch- oder Fleischsorten, Eier, Käse, Milch, Obst, Zitrusfrüchte, exotisches Obst und Getränke

Neutrale Gruppe Teil 1 (sparsam zu verwenden): gesäuerte Milchprodukte, Fette, Käse, rohes Fleisch, Nüsse, Samen etc.

Neutrale Gruppe Teil 2 (großzügig zu verwenden): Blattsalate, Pilze, Sprossen, Keime, Kräuter, Gemüse

Kohlenhydratgruppe: Obst (z.B. Bananen), Kartoffeln, Vollkorngetreide und Vollkornerzeugnisse, getrocknete Tomaten oder Pilze

Dieser kleine Überblick ist jedoch nicht vollständig und zeigt, dass es an einigen Stellen etwas schwierig ist mit der Einordnung in die Gruppen (z.B. beim Käse). Daher ist es empfehlenswert sich eine gute Trennkosttabelle kostenlos im Internet abzurufen oder in Buchform zu kaufen. Nur so kann man sich sicher sein, alles richtig anzuwenden und somit seinem Ziel, nämlich einer gesünderen Lebensweise, näher zu kommen.

Foto: Julien Christ / pixelio.de

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Ein Kommentar zu “Ernährungsform Trennkost: Was steckt dahinter?”

  1. schlankr.deam 17. März 2013 um 00:00

    Zu Eiweißgruppe und Kohlenhydrategruppe kann ich nur sagen: Viel von der ersten, wenig von der letzten und schon nimmt man automatisch ab ;-)

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