Die neue Glyx-Diät, die glücklich machen kann!

veröffentlicht am 9. November 2012

Es existiert eine Vielzahl an Diäten, die auf unterschiedlichste Art und Weise funktionieren und mehr oder weniger Erfolg versprechen. Die Glyx-Diät soll nicht nur dabei helfen, kurzfristig Gewicht zu verlieren, sondern als Glücksdiät für eine langfristige Umstellung der Ernährung sorgen und dabei Freude zu haben.

Der Name stammt von dem Glykämischen Index (GI oder Glyx), der die Blutzuckerreaktion des Körpers nach den Mahlzeiten bezeichnet. Der Index misst damit indirekt, wie schnell kohlenhydrathaltige Nahrung verdaut und als Zucker in das Blut abgegeben wird. Wenn wir Lebensmittel mit einem niedrigen Anteil an Kohlenhydraten zu uns nehmen, erhöht sich unser Blutzuckerspiegel relativ schnell. Als Ausgleich produziert der Körper kurzfristig viel Insulin, was dafür sorgt, dass das Hungergefühl schnell wiederkommt. Die aufgenommen Kohlenhydrate haben dabei keine Chance abgebaut zu werden, sondern werden vom Körper gespeichert. Das Ziel der „Glücksdiät“ ist es also, die Ernährung dauerhaft auf Lebensmittel mit niedrigen Glyx-Werten umzustellen.

Als Messlatte gilt der Wert von Traubenzucker, der zur Indizierung auf 100 Punkte gesetzt wird. Alle Nahrungsmittel können so auf diesen Wert bezogen werden. Traubenzucker hat den höchsten Glyx-Wert, entgegen vielen Milchprodukten, Obst und Gemüse, bei denen der Wert um die 50 liegt. Einen mittleren Wert weisen Nudeln, Vollkornbrot oder Apfelsaft auf, der zwischen 55 und 70 liegt. Verzichtet werden sollte bei der Glyx-Diät vor allem auf Reis, Weißbrot und Kartoffeln, die einen hohen Anteil an schwer verdaubaren Kohlenhydraten beinhalten.

Die Glyx-Diät verfolgt die Absicht des gesunden und schmerzfreien Abnehmens. Die Grundregel ist, dass es nicht darauf ankommt, wie viel gegessen wird, sondern was verzehrt wird. Dabei soll die Freude am Essen nicht verlorengehen. Das bringt der Methode auch den Namen der Glücksdiät ein. Marion Grillparzer, die Erfinderin der Glyx-Diät sagt dazu, dass niemand auf Cholesterin und Kalorien verzichten sollte. Denn nicht nur dienen sie dem Körper als Nährstoffe, sondern liefern auch Gefühle der Fröhlichkeit. Es kommt also auf die richtige Kombination von Stoffen an, beispielsweise Garnelen mit Naturreis oder Joghurt mit Obst, die das Gehirn mit wichtigen Botenstoffen versorgen und zudem nahrhaft sind. Werden auf der anderen Seite nur Kohlenhydrate konsumiert, wie Brot oder Nudeln, oder Eiweiß, wie Fisch, Geflügel und Milchprodukte, bleibt der Zufriedenheitsfaktor aus.

Foto: CFalk / pixelio.de

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